𝗪𝗮𝗹𝗱𝗯𝗿𝗮𝗻𝗱𝗴𝗲𝗳𝗮𝗵𝗿: 𝗚ä𝘀𝘁𝗲 𝗶𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻, 𝗥𝗶𝘀𝗶𝗸𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻
Brandenburg zählt aufgrund seiner Kiefernwälder, sandigen Böden und zunehmend trockenen Sommer zu den waldbrandgefährdeten Regionen. Aktuell ist die Waldbrandgefahrenstufe auf 4 (sehr hoch) in vielen Landkreisen eingestuft.
Für touristische Betriebe bedeutet das: Die Waldbrandgefahr konsequent im Blick behalten und Gäste proaktiv informieren, denn hohe Waldbrandgefahrenstufen, Sperrungen oder Nutzungseinschränkungen können Wanderungen, Radtouren, Campingangebote oder Veranstaltungen kurzfristig beeinflussen. Eine klare, frühzeitige Kommunikation schützt Gäste, Mitarbeitende, Natur und Infrastruktur – und minimiert betriebliche Risiken.
Was jetzt wichtig ist:
✅ Aktuelle Waldbrandgefahrenstufen regelmäßig prüfen
(z. B. Landesbetrieb Forst Brandenburg, DWD-Waldbrandgefahrenindex)
✅ Gäste sichtbar und verständlich sensibilisieren
– in Buchungsbestätigungen, beim Check-in, über Aushänge, Website, Social Media oder QR-Codes
– mehrsprachige Hinweise für internationale Gäste einplanen
✅ Outdoor-Programme flexibel anpassen
– Routen tagesaktuell prüfen
– gesperrte Gebiete meiden
– Alternativangebote bereithalten
✅ Campingplätze besonders vorbereiten
– klare Regeln zu offenem Feuer und Grillen
– Rettungswege freihalten
– Löschmittel und Notfallpläne regelmäßig prüfen
Gerade in Trockenperioden gilt: Prävention ist Teil des Qualitäts- und Sicherheitsmanagements. Wer transparent informiert und vorbereitet ist, stärkt Vertrauen, Professionalität und Resilienz des eigenen Betriebs.
Weitere Infos mit Verhaltensregeln in der Natur, Beispieltexte für zur Notfallkommunikation sowie weiterführende Links findet ihr im Tourismusnetzwerk Brandenburg https://bb.reisen/nhvFj. Schaut auch in die Branchen-Leitfäden zur Klimaanpassung https://bb.reisen/HtXxj.
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📸 Pixabay / royber99