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Van Gogh verzaubert Potsdam

Pressemitteilung   •   Okt 24, 2019 15:40 CEST

Die Energie der Bilder von Van Gogh ist auch heute noch einzigartig und ungebrochen. Foto: Kröller-Müller Museum Otterlo.

Van Gogh verzaubert Potsdam

Mit „Van Gogh.Stillleben“ würdigt erstmalig eine Ausstellung die Bedeutung des Genres Stillleben im Werk des großartigen Künstlers.

„Stillleben sind der Anfang von allem“, sagte Van Gogh im Winter 1884/85. Die Ausstellung Van Gogh. Stillleben im Museum Barberini in Potsdam untersucht den experimentellen und wegweisenden Charakter, den Vincent van Gogh (1853–1890) seinen Stillleben beimaß. Jetzt wird erstmals die Bedeutung dieses Genres in seinem Werk gewürdigt. In Stillleben hat der Künstler Singularität errungen: Sie waren das geeignete Medium für sein Ringen um die Ausdruckskraft der Farbe. Van Goghs künstlerische Entwicklung zeigt sich im andauernden Experimentieren in den Stillleben.

Hier hat er die Moderne vorgedacht, ohne auf die Bedeutung zu verzichten, die sie in der niederländischen Kunst seit dem 17. Jahrhundert hatten. So entstand eine emblematisch-existentielle Malerei, deren Energie bis heute ausstrahlt. Über 170 Stillleben hat Van Gogh in dem einen Jahrzehnt seines künstlerischen Schaffens von 1881 bis zu seinem Tod 1890 gemalt. Das Genre Stillleben bot ihm einen dankbaren Einstieg in die Malerei und wurde zu seinem Experimentierfeld zur Erprobung malerischer Mittel und Möglichkeiten.

Seine Reaktion auf den Impressionismus, den Van Gogh in Paris zwischen 1886 und 1888 kennenlernte, zeigt sich in den Stillleben ebenso wie seine Verarbeitung von Einflüssen japanischer Farbholzschnitte. Gerade die Entwicklung zu einem immer freieren, intensiveren Umgang mit Farbe lässt sich anhand der Stillleben nachvollziehen.

Die von Dr. Michael Philipp, Chefkurator des Museums Barberini, verantwortete Ausstellung Van Gogh. Stillleben zeigt die künstlerische Entwicklung des Malers anhand einer repräsentativen Auswahl von 27 Gemälden. Sie durchmisst das gesamte Œuvre des Künstlers von den in dunklen Erdtönen gehaltenen Studien des Frühwerks der Jahre 1881 bis 1885 bis zu den in leuchtenden Farben gemalten Obst- und Blumenstillleben, die in den letzten Lebensjahren in Arles, Saint-Rémy und Auvers entstanden sind.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Kröller-Müller Museum, Otterlo, und dem Van Gogh Museum, Amsterdam entstanden und steht unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Königreichs der Niederlande in Deutschland.

Zeitgleich zur Ausstellung Van Gogh. Stillleben zeigt das Städel Museum in Frankfurt am Main die groß angelegte Ausstellung Making Van Gogh. Geschichte einer deutschen Liebe. Mit insgesamt 70 Gemälden in beiden Ausstellungen sind so viele Werke Van Goghs in Deutschland zu sehen wie bislang nur 1914 in der wegweisenden Retrospektive der Berliner Galerie Paul Cassirer.

Van Gogh. Stillleben ist im Museum Barberini bis zum 2. Februar 2020 täglich außer Dienstag von 10–19 Uhr sowie an jedem ersten Donnerstag im Monat von 10–21 Uhr zu sehen.

Wegen des großen Andrangs wird der Kauf von Online-Zeitfenster-Tickets unter www.museum-barberini.com empfohlen.

Barberini App für noch mehr Informationen

Museumsbesucher können im App Store und bei Google Play auch die kostenlose Barberini App herunterladen. Sie ist ein persönlicher Begleiter vor, während und nach dem Museumsbesuch. Sie bietet eine Audiotour zu Van Gogh. Stillleben, zu seinen Briefen, zur Schau Künstler aus der DDR sowie zu den italienisch inspirierten Gebäuden in Potsdam. Sprecher der App ist Günther Jauch.

Für den Besuch mit Kindern stehen zudem eine Kindertour durch die Van GoghAusstellung sowie eine Begleittour für Erwachsene zur Verfügung.

Neben den Audiotouren bietet die App Serviceinformationen, Veranstaltungshinweise, e-Tickets sowie redaktionelle Inhalte wie Künstlerbiographien und Videointerviews mit Experten. 

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