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​Tourismusbranche diskutiert in Neuruppin über Mobilität

Pressemitteilung   •   Aug 19, 2019 14:34 CEST

Der BiberBus der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft verbindet täglich auf zwei Routen touristische Highlights rund um Angermünde (Foto: Tourismusverein Angermünde)

Die Fontanestadt Neuruppin ist am 21. und 22. August 2019 Gastgeberin für den Brandenburgischen Tourismustag und die Vorstellung des Sparkassen-Tourismusbarometers. Damit finden die beiden zentralen Branchentreffen der Touristiker in diesem Jahr an zwei aufeinander folgenden Tagen in der Kulturkirche Neuruppin statt. Zu den Veranstaltungen werden insgesamt rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. An beiden Tagen ist die Mobilität im Tourismus das zentrale Thema.

Neuruppin ist in diesem Jahr nicht nur wegen des 200. Geburtstags Theodor Fontanes der passende Tagungsort. Am Beispiel der Stadt im Ruppiner Seenland lässt sich auch sehr gut erkennen, welche Bedeutung der Tourismus für die Regionalentwicklung hat: Tourismus sichert und schafft Arbeitsplätze für Brandenburgerinnen und Brandenburger, trägt zur nachhaltigen Sicherung der Infrastruktur für die Bevölkerung bei und steigert die allgemeine Lebens- und Erholungsqualität.

Brandenburg wächst, und das nicht nur im Speckgürtel: Städte in der „zweiten Reihe“ gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die aktive Einbindung des Tourismus in diese Regionalentwicklung ist von hoher von Bedeutung, um attraktive Lebensräume für Einheimische und Gäste zu schaffen und ökonomische Wertschöpfung sowie Zuzug von Fachkräften zu generieren. Eine besondere Rolle spielt dabei die Mobilität.

Eine moderne Infrastruktur und intermodale Mobilitätsangebote bilden die Basis attraktiver touristischer Produkte. Zugleich leistet Tourismus einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung von Infrastruktur und Mobilität der einheimischen Bevölkerung. Auch darum geht es bei der Diskussionsrunde „Freizeit- und Urlaubsmobilität“ mit Vertretern der politischen Parteien am Vormittag des Tourismustages. Danach stehen bei Workshops Themen wie die Zukunft der Mobilität, die E-Mobilität, ein betriebliches Mobilitätsmanagement, die Rolle von Gästekarten und die Kommunikation von Mobilität im Mittelpunkt.

Mobilität und Infrastruktur auch in den nächsten Jahren zentrale Themen für den Tourismus

Brandenburg verfügt über ein umfassendes Angebot an touristischen Rad-, Wasser-und Wanderwegen. Ziel der brandenburgischen Tourismuspolitik ist es, diese Infrastruktur auf einem modernen und qualitativ hochwertigen Stand zu erhalten. Die aktuellen Investitionen des Landes und der Landkreise in die Modernisierung des touristischen Radwegenetzes sind dafür ein gutes Beispiel. Investitionen von über 60 Millionen Euro erscheinen zunächst als ein enormer Betrag. Aber alle Zahlen belegen: Durch die Infrastruktur generierte Wertschöpfungseffekte übersteigen bei Weitem die Kosten, die mit der Errichtung, Unterhaltung und Modernisierung verbunden sind. Dies gilt umso mehr, da der Radverkehr künftig immer stärker Bestandteil von Mobilitäts- und Verkehrsketten werden wird. Hier profitiert auch der Alltagsradverkehr in hohem Maße von den Investitionen.

Dringenden Handlungsbedarf sehen die Tourismusfachleute bei den Wasserstraßen. Schon lange wird die zögerliche Haltung des Bundes bei der Unterhaltung der sogenannten Nebenwasserstraßen von der Branche scharf kritisiert. Die Situation rund um die Schleuse Zaaren hat das Problem in diesem Sommer noch einmal verdeutlicht. Hier muss endlich ein klareres Bekenntnis zu den wirtschaftlichen Potentialen des Tourismus auf und am Wasser erfolgen, da sind sich die Veranstalter des Tourismustages einig.

Mobilität im Tourismus geht jedoch weit über Infrastrukturen für die aktivtouristischen Angebote hinaus. Die Landestourismuskonzeption ist daher eng mit der Mobilitätsstrategie der Landesregierung verknüpft. Tourismus partizipiert von Maßnahmen wie dem Pilotprojekt „Rad im Regio“ und neuen Bus-Projekten wie zum Beispiel in der Prignitzer Elbtalaue und im Oderbruch.

Wichtig sind solche Projekte auch für das Thema Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung. Gerade im ländlichen Raum ist die Frage der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes, auch zu frühen oder späten Arbeitszeiten, existenziell.

Zahlreiche Beispiele zeigen, dass der Tourismus in Mobilitätsfragen ein Innovationstreiber ist. Projekte wie der Kranichexpress der Stadt Trebbin oder die geplante Gästekarte im Spreewald, die Teil einer Mobilitätsstrategie für die Region ist, sind moderne Konzepte, die sich zunehmend auch in anderen Regionen und in Alltagsverkehren etablieren werden. Dabei ist Nachhaltigkeit ein bedeutendes Qualitätskriterium im touristischen Wettbewerb.

Veranstalter des Brandenburgischen Tourismustages 2019 sind das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, der Landestourismusverband Brandenburg e.V., die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, die Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg, der DEHOGA Brandenburg, der Bundesverband der Campingwirtschaft Deutschland im Land Brandenburg sowie der Gesundheits- und Kurorteverband Brandenburg.

Im Rahmen der Vorstellung des Sparkassen-Tourismusbarometers werden am 22. August auch 15 Unternehmen und Tourismusorganisationen mit dem Qualitätssiegel "Servicequalität Deutschland" für ihr Qualitätsmanagement ausgezeichnet. Die Pressemitteilung mit der Liste der zertifizierten Betriebe finden Sie beigefügt als Material. 

Terminhinweis:

Brandenburgischer Tourismustag: 21. August 2019 ab 10:00 Uhr/ Vorstellung Sparkassen-Tourismusbarometer für Brandenburg: 22. August 2019, 10:30-13:00 Uhr. 

Beide Veranstaltungen finden in der Kulturkirche, Virchowstraße 41, 16816 Neuruppin statt. Zu beiden Veranstaltungen sind Medienvertreter herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich für die Teilnahme am Tourismusbarometer unter presse@osv-online.de an.

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wurde 1998 gegründet. Als Destination-Management-Organisation ist die TMB für die langfristige und nachhaltige Positionierung sowie Entwicklung und Vermarktung der touristischen Angebote im Land Brandenburg verantwortlich. Hierzu zählt insbesondere die Markenführung der touristischen Marke Brandenburg und der damit verbundene Markenprozess. Die Gesellschafter der TMB sind das Land Brandenburg (59 Prozent), die Vereinigung Brandenburgischer Körperschaften zur Förderung der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft GbR (36 Prozent) und die Berlin Tourismus & Kongress GmbH (visitBerlin) (5 Prozent).

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH,  Am Neuen Markt 1 – Kabinetthaus, 14467 Potsdam

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