Pressemitteilung —
Tourismus im Spreewald fast uneingeschränkt möglich – wichtige Kanurundtour im Unterspreewald wieder befahrbar
Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg
Tourismus im Spreewald fast uneingeschränkt möglich – wichtige Kanurundtour im Unterspreewald wieder befahrbar
Für Urlauberinnen und Urlauber im Spreewald gibt es rechtzeitig zur Ferien- und Hauptreisezeit gute Nachrichten: Die zentrale Kanurundtour um Schlepzig sowie weitere Wasserwege im Unterspreewald sind wieder für den Bootsverkehr freigegeben.
Mit der nun erfolgten Freigabe können die wichtigsten Kanu- und Kahnstrecken auch im Unterspreewald wieder genutzt werden. Nur wenige Teilabschnitte bleiben aus Sicherheitsgründen vorerst gesperrt. In den übrigen Spreewaldregionen – insbesondere in Lübben, Lübbenau und Burg (Spreewald) – gibt es weiterhin keinerlei Einschränkungen. Gäste können dort das gesamte touristische Angebot in vollem Umfang nutzen. Die kurzfristige Freigabe wurde durch ein enges Zusammenspiel von Landesbehörden, Kommunen und den touristischen Partnern vor Ort möglich.
Wirtschaftsministerin Martina Klement zeigt sich erleichtert: „Ich freue mich, dass die beliebte Rundtour um Schlepzig innerhalb kurzer Zeit wieder geöffnet werden konnte. Das ist ein wichtiges Signal für den Tourismus im Spreewald - sowohl für die Gäste als auch für die touristischen Betriebe vor Ort. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die mit großem Engagement und in enger Abstimmung daran gearbeitet haben, die Wasserwege schnellstmöglich wieder zugänglich zu machen. So können Besucherinnen und Besucher die einzigartige Fließlandschaft des Spreewalds pünktlich zur Ferienzeit wieder nahezu uneingeschränkt erleben.“
Annette Ernst, Leiterin des Tourismusverband Spreewald erklärt: „Der Spreewald lebt vom Miteinander – und genau dieses Miteinander hat sich in den vergangenen Tagen eindrucksvoll gezeigt. Wir freuen uns sehr, dass unsere Gäste die einzigartige Wasserlandschaft nun wieder in allen Spreewaldregionen erleben können. Mein herzlicher Dank gilt allen Partnern, die mit großem Engagement an dieser Lösung gearbeitet haben. Wir freuen uns auf viele Besucher in diesem Sommer.“
Hintergrund:
Aufgrund des Eichprozessionsspinners sind seit dem 10. Juli 2026 einzelne Gewässer im Unterspreewald (nördlicher Bereich des Spreewalds rund um Schlepzig) vorrübergehend für den Schiffsverkehr gesperrt. Das Landesamt für Bauen und Verkehr hatte einzelne Fließe im Unterspreewald vorsorglich sperren müssen. Hintergrund war ein starker Befall von Uferbäumen mit dem Eichenprozessionsspinner, wodurch notwendige Maßnahmen zur Sicherung der Wasserwege zunächst nicht durchgeführt werden konnten. Bei allen Entscheidungen standen der Schutz der Gäste und sichere Bedingungen auf den Fließen an erster Stelle.
Der überwiegende Teil des Spreewalds mit den Hauptorten Lübbenau, Lübben und Burg ist von diesen Sperrungen weiterhin nicht betroffen. Der Spreewald gehört zu den wichtigsten wassertouristischen Regionen Brandenburgs
Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg
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E-Mail: pressestelle@mweke.brandenburg.de
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