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Reformation in Brandenburg: Rückblick auf das Themenjahr

Pressemitteilung   •   Okt 26, 2017 12:00 CEST

Mit dem Reformationstag am 31. Oktober 2017 neigt sich das Luther-Jahr in Brandenburg dem Ende zu. Es war ein thematischer Schwerpunkt, mit dem sich die unterschiedlichsten Akteure und Einrichtungen in unzähligen Veranstaltungen auseinandergesetzt haben. Ob ganzes Themenjahr, heitere Radpartie, Luther-Pass oder spannende Ausstellungen wie beispielsweise „Tetzel, Ablass, Fegefeuer“ in Jüterbog - wir haben uns im Land umgehört, um zu erfahren, wie das Reformationsjahr in Brandenburg bis jetzt gelaufen ist. Ebenso haben wir Tipps zusammengestellt, welche Veranstaltungen noch laufen und was man am Reformationstag in Brandenburg unternehmen kann.

„Viele Orte und Veranstalter berichten von großem Interesse an reformationsgeschichtlichen Angeboten im Fläming: Die Stadt Jüterbog verzeichnet deutlich gestiegene Besucherzahlen sowohl bei Individualgästen als auch bei Gruppen,“ sagt Daniel Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverband Fläming e.V. Die Auslastung der Ferienunterkünfte sei sehr gut gewesen und die Ankünfte im Juli und August verzeichneten ein dickes Plus, trotz des oft schlechten Wetters. Die Stadtinformation in Jüterbog führte mehr als doppelt so viele Gästeführungen durch: Insgesamt 142 Mal startete ein Rundgang. Bis jetzt verzeichnete sie 23.601 Besucher, das sind ebenso mehr als doppelt so viele wie in den Jahren zuvor. Von ihnen sind 3.060 Besucher in der Sonderausstellung „Tetzel-Ablass-Fegefeuer“ gewesen. (Die Ausstellung läuft seit dem 8.09.2017 und geht noch bis zum 26.11.2017).

Ebenfalls als „sehr erfolgreich“ wertet Sabine Wenzke, 1. Werkleiterin der Kulturbetriebe Frankfurt/Oder den Verlauf des Reformationsjahres – und zwar an allen drei Standorten in der Stadt. Sie rechnet damit, dass bis zum Reformationstag rund 40.000 Besucher die St.-Marien- und St.-Gertraud-Kirche sowie das Museum Viadrina besucht haben werden. „Das Reformationsjahr hat auch Frankfurt/Oder vor Ort in Bewegung gebracht. Wir sind enger zusammengerutscht und haben andere Blicke in der Zusammenarbeit gewonnen,“ berichtet Sabine Wenzke weiter. „Unsere Partner hatten auch offene Türen, wenn es um notwendige finanzielle Unterstützung ging.“ Darüber hinaus seien die Multimedia-Angebote sehr gut angenommen worden.

Im Elbe-Elster-Land sind besonders die Besucherzahlen der Museen im Museumsverbund aufgrund des Luther-Passes gestiegen. So beispielsweise im Museum Mühlberg 1547, das im September 2016 bei 4.786 Besuchern lag und bis September diesen Jahres 6.849 Besucher verzeichnen konnte. Durchschnittlich jeder zweite Stempel-Jäger des Luther-Passes ist ein Besucher der Museen. Ebenso über 2017 hinaus soll das Thema „Reformation“ kulturtouristisch weiter bedient werden, auch über die Regionsgrenzen hinaus. Insgesamt wurden 60.000 Lutherpässe ausgegeben.

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wurde 1998 gegründet. Als Destination-Management-Organisation ist die TMB für die langfristige und nachhaltige Positionierung sowie Entwicklung und Vermarktung der touristischen Angebote im Land Brandenburg verantwortlich. Hierzu zählt insbesondere die Markenführung der touristischen Marke Brandenburg und der damit verbundene Markenprozess. Die Gesellschafter der TMB sind das Land Brandenburg (59 Prozent), die Vereinigung Brandenburgischer Körperschaften zur Förderung der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft GbR (36 Prozent) und die Berlin Tourismus & Kongress GmbH (visitBerlin) (5 Prozent).

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