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Potsdam Museum zeigt Werke von Karl Hagemeister

Pressemitteilung   •   Feb 16, 2020 14:37 CET

Der Eingang des Potsdam Museum befindet sich auch in der Nähe vom Museum Barberini, so das man die laufende Monet-Ausstellung mit einem Besuch bei „Hagemeister" kombinieren kann. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann.

Potsdam Museum zeigt Werke von Karl Hagemeister
Sonderausstellung „...das Licht, das ewig wechselt.“ läuft bis 5. Juli 2020

Das Potsdam Museum am Alten Markt zeigt bis zum 5. Juli 2020 Exponate von Karl Hagemeister, der aus Werder an der Havel stammt. Er zählt zu den wichtigsten impressionistischen Künstlern und Wegbereitern der modernen Landschaftsmalerei in Deutschland. Die Schau des Potsdam Museums ist eine Kooperation mit dem Museum Georg Schäfer Schweinfurt sowie mit dem Kunstmuseum Ahrenshoop.

Der Titel der Sonderausstellung „…das Licht, das ewig wechselt. Landschaftsmalerei des deutschen Impressionismus“ steht exemplarisch für eine bedeutende kunsthistorische Epoche, die sich mit der modernen Landschaftsmalerei in Deutschland um das Jahr 1890 auseinandersetzt. Neben dem Landschaftsmaler Karl Hagemeister werden weitere wichtige Vertreter des deutschen Impressionismus präsentiert wie Max Liebermann, Walter Leistikow, Lovis Corinth, Philipp Franck, Lesser Ury als auch Theo von Brockhusen.

Neben Leihgaben von Ölgemälden, Pastellen und zeichnerischen Arbeiten aus musealen Beständen sowie aus der wertvollen Karl Hagemeister-Kollektion des Potsdam Museums sind vor allem noch nie gezeigte und somit unbekannte Werke aus privaten Kunstsammlungen zu sehen.

Karl Hagemeister wurde am 12. März 1848 in Werder an der Havel geboren. 1871 beginnt er seine künstlerische Ausbildung bei Friedrich Preller d.Ä. in Weimar, mit dem er auch Studienreisen unter anderem auf die Insel Rügen und an den Hintersee bei Berchtesgaden macht. Eine weitere Studienreise nach Holland und Brüssel unternimmt er zusammen mit dem Maler Wilhelm Trübner 1874 und nach Italien 1876. Wenig später kehrt Karl Hagemeister in die Mark Brandenburg zurück und lässt sich in Ferch am Schwielowsee nieder, wo er 1878 und 1880/81 gemeinsam mit Carl Schuch arbeitet. Seit 1907 erweitert Hagemeister seine Themen um Seestücke, vor allem Wellen- und Wogenbilder.

Havelländische Malerkolonie in Ferch am Schwielowsee
Im Herbst 1912 findet in München eine erste große Werkschau statt, die im Dezember auch in Berlin und im Frühjahr 1913 in Hamburg gezeigt wird. Der künstlerische Durchbruch ist für ihn damit geschafft. Hagemeister wird daraufhin ordentliches Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, ist zusammen mit Max Liebermann Mitbegründer der „Berliner Secession“. Am 6. August 1933 stirbt Karl Hagemeister in seinem Geburtsort Werder (Havel).

Auch heute ist die Region rund um den Schwielowsee mit den Orten Caputh, Ferch und Geltow sowie der Stadt Werder Lebens- und / oder Arbeitsmittelpunkt einer Vielzahl zeitgenössischer Künstler. Aus diesem Grund gründete sich im Januar 2002 der Förderverein Havelländische Malerkolonie e.V. mit dem Ziel, im letzten erhaltenen Kossätenhaus in Ferch ein Museum einzurichten. Inzwischen ist das Museum seit seiner Eröffnung zu einer überregional bekannten Institution geworden. Der Förderverein betreibt mit seinen ehrenamtlich engagierten Mitgliedern das Museum, organisiert die Ausstellungen sowie begleitende Veranstaltungen und pflegt und erweitert kontinuierlich die Sammlung mit den Werken der Havelländischen Künstlern.

Öffnungszeiten: Die Ausstellung im Potsdam Museum ist geöffnet: Di, Mi, Fr von 10 bis 17, Do von 10 bis 19, Sa/So/Feiertage von 10 bis 18 Uhr
Kontakt: Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte, Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam, Telefon: 0331. 2896868, www.potsdam-museum.de

Weitere Informationen: 
www.havellaendische-malerkolonie.de
www.reiseland-brandenburg.de/orte-regionen/top-orte/werder-havel

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