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Neues Leben in alten Bahnhöfen

Pressemitteilung   •   Okt 24, 2019 15:59 CEST

Ein Kulturzentrum mit Konzerten, Ausstellungen sowie Vorträgen gibt es im ehemaligen Bahnhof Biesenthal. Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Schäfer.

Neues Leben in alten Bahnhöfen

Früher Wartehalle mit Fahrkartenverkauf – heute Restaurant, Brauerei, Ferienwohnung, Kulturzentrum oder Tourist-Information

Bahnhöfe sind seit jeher Start- und Zielorte einer jeden Reise – ob in die Ferne oder in die Nähe. So sind bis heute zahlreiche Ausflugsziele in Brandenburg auch gut mit der Bahn erreichbar. Einige Bahnhofsgebäude haben zwar schon längst nicht mehr die Funktion, für die sie ursprünglich erbaut worden sind. So erhält man Fahrkarten heutzutage am Automaten oder in der App und nicht mehr am Schalter. Dafür bekommen manche historische Immobilien eine neue Funktion und werden beispielsweise als Restaurant, Ferienwohnung oder Brauerei genutzt.

Historischer Bahnhof Bad Saarow:
Wer nach Bad Saarow mit der Bahn reist, steigt am historischen Empfangsgebäude aus, das mittem in dem Kurort liegt. Das Gebäude wurde 2005 mit Spenden und Fördermitteln rekonstruiert. Das Besondere an der 1911 erbauten Anlage sind die dazugehörigen Kolonnaden. Heute befindet sich in dem Gebäude unter anderem ein Restaurant sowie eine Apotheke. Im Obergeschoss ist die Ausstellung „Metropole & Provinz“ des Fördervereins Kurort Bad Saarow zu sehen. Darin wird die mehr als 100 Jahre alte Geschichte von Bad Saarow thematisiert. Darüber hinaus behandelt eine weitere kleinere Ausstellung die jüdischen Spuren in Bad Saarow. Anreise: Stündlich verbindet die Regionalbahn RB 35 Bad Saarow mit Fürstenwalde an der Spree. www.seenland-os.de

Ferien-Bahnhof Ruhlsdorf-Zerpenschleuse:
Idylle am alten Finowkanal gibt es im Bahnhof von Ruhlsdorf-Zerpenschleuse zu erleben. Das ehemalige Bahnhofsgebäude beherbergt heutzutage eine Ferienwohnung, die als Erholungsort und Ausgangspunkt für Wanderungen, Ausflüge sowie sportliche Aktivitäten ideal geeignet ist. Direkt vor der Haustür liegt der Finowkanal und gut erreichbar ist außerdem der Lange Trödel mit Kanuverleih. Ebenso nicht weit entfernt beginnt das Naturparadies Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Außerdem befinden sich im Bahnhofsgebäude Veranstaltungsräume für Familien- und Vereinsfeiern. Anreise: Die Regionalbahn RB 27 der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) hält alle zwei Stunden am Bahnhof von Ruhlsdorf-Zerpenschleuse. www.neb.de/unternehmen/immobilien

Kaiserbahnhof Joachimsthal:
Früher machte Willhelm II. hier zwischen Eberswalde und Templin Station, um auf die Jagd am Werbellinsee zu gehen. Schon längst gibt der Kaiser nicht mehr den Ton an. Das ist lange vorbei. Heute erinnern daran nur noch Schautafeln und der völlig restaurierte Kaisersaal. Dafür kann man hier an bestimmten Terminen Hörspielen und Lesungen lauschen. So verwandelten vor einigen Jahren der Heimatverein Joachimsthal und die „Kulturschiene“ den Kaiserpavillon zum ersten deutschen Hörspielbahnhof. Anreise: Besucherinnen und Besucher können zu den Lesungen völlig stressfrei mit dem Zug anreisen. Ein Mal pro Stunde hält hier ein Zug der Regionalbahn RB 63. www.hoerspielbahnhof-joachimsthal.de

Brau-Bahnhof Niederfinow:
An der Bahnstrecke zwischen Eberswalde und Frankfurt (Oder) liegt der Bahnhof Niederfinow. Genau genommen müsste der Name der Station Hohenfinow / Struwenberg lauten, so heißt eigentlich dieser Ortsteil von Niederfinow. Und genau dort – in einem Schuppen neben dem ehemaligen Bahnvorsteherhaus – ist heute eine Brauerei zu finden: das Barnimer Brauhaus. Hier entstehen seit Juli 2018 Woche für Woche bis zu sechs verschiedene Biersorten. Und diese kommen ziemlich bunt daher. Die farbenfrohen Flaschen-Etiketten des Barnimer Brauhauses sind ein Markenzeichen. So erstrahlt die Flasche des Landbieres in einem kräftigen grün, das Festbier in einem dunklen rot oder das Weizen in einem leuchtenden gelb. Wer nach dem Besuch der Brauerei die nähere Umgebung entdecken möchte, besucht das Schiffshebewerk in Niederfinow, das von hier aus nur zweieinhalb Kilometer entfernt ist. Aber auch das Oderbruch mit seinen weiten Wiesen und dem „Theater am Rand“ liegt quasi vor der Haustür des Barnimer Brauhauses. Anreise: Einmal pro Stunde hält ein Zug der Regionalbahn RB 60 in Niederfinow. www.barnimerland.de, www.barnimer-brauhaus.de

Kulturbahnhof Biesenthal:
Im Jahr 1835 wurde in Stettin, dem heutigen Szczecin in Polen, beschlossen, eine Eisenbahnverbindung von der damaligen preußischen Küstenstadt in die Hauptstadt Berlin zu bauen. Acht Jahre später kam das Stationsgebäude in Biesenthal hinzu. Die letzte Fahrkarte wurde dort allerdings 1996 verkauft. Im November 2005 kaufte der frisch gegründete Verein „Kultur im Bahnhof“ das Gebäude. Seitdem betreibt dieser ein unabhängiges Kulturzentrum mit Konzerten, Ausstellungen sowie Vorträgen in dem ehemaligen Empfangsgebäude. Anreise: Die Regionalbahn RB 24 von Senftenberg nach Eberswalde hält stündlich am Bahnhof Biesenthal. www.bahnhof-biesenthal.de

Gebäck-Ausgabe Bahnhof Warnitz:
Im ehemaligen Empfangsgebäude in Warnitz in der Uckermark befindet sich heute die Touristinformation. Hier können sich Urlauber und Ausflügler über touristische Angebote und Veranstaltungen in der Region informieren. In der ehemaligen Wartehalle des Bahnhofsgebäudes gibt es zudem einen kleinen Hofladen mit einer Auswahl an regionalen Produkten. Statt Gepäck-Ausgabe, heißt es nun Gebäck-Ausgabe. So bietet das kleine Cafe frisch gebackenen Kuchen und eine kleine Auswahl von Speisen an (geöffnet von April bis Oktober). Wer auf eigene Faust die Landschaft erkunden will, kann sich außerdem direkt vor Ort ein Fahrrad oder E-Bike mieten (Mai bis Anfang Oktober). Der nahe gelegene Oberuckersee lädt in der warmen Jahreszeit zum Baden, Paddeln, Segeln, Surfen oder Angeln ein. Oder einfach mit dem Fahrgastschiff „Onkel Albert“ über beide Uckerseen und dem Uckerkanal durch Deutschlands größtes Schilfgebiet bis nach Prenzlau schippern. Anreise: Alle zwei Stunden hält der Regionalexpress der Linie RE 3 von Berlin oder Stralsund kommend im Bahnhof Warnitz. www.tourismus-uckermark.de

Weitere Bahnhöfe mit neuen Nutzungen gibt es auch hier (Auswahl): Rehfelde, Rehagen, Neuruppin Rheinsberger Tor, Ringenwalde, Schönwalde, Velten (Mark)

Noch mehr Ausflugstipps unter: www.reiseland-brandenburg.de

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wurde 1998 gegründet. Als Destination-Management-Organisation ist die TMB für die langfristige und nachhaltige Positionierung sowie Entwicklung und Vermarktung der touristischen Angebote im Land Brandenburg verantwortlich. Hierzu zählt insbesondere die Markenführung der touristischen Marke Brandenburg und der damit verbundene Markenprozess. Die Gesellschafter der TMB sind das Land Brandenburg (59 Prozent), die Vereinigung Brandenburgischer Körperschaften zur Förderung der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft GbR (36 Prozent) und die Berlin Tourismus & Kongress GmbH (visitBerlin) (5 Prozent).

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH,  Am Neuen Markt 1 – Kabinetthaus, 14467 Potsdam

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