TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH folgen

​Konzert toGo, musikalische Schnitzeljagd und Kunstschätze aus 30 Jahren

Pressemitteilung   •   Jun 09, 2020 14:46 CEST

Die neue Ausstellung in der Kunstsammlung Lausitz in Senftenberg und im Kulturhaus der BASF kann analog digital erkundet werden (Foto BASF)

Konzert toGo, musikalische Schnitzeljagd und Kunstschätze aus 30 Jahren
Drei Kulturtipps für die nächsten Tage und Wochen

Konzert.to.go im Elbe-Elster-Land

Ein ungewöhnliches Konzert findet am 11. Juni in der Sängerstadt Finsterwalde statt. Der bekannte Pianist Justus Frantz konzertiert auf einer rollenden Schwerlastbühne, die an verschiedenen „Kulturhaltestellen“ stoppt: ein „Konzert.to.go“ in Zeiten, in denen Kulturveranstalter ungewöhnliche Wege gehen müssen. Die Brandenburger Festspiele machen dieses besondere Konzertereignis gemeinsam mit der Sparkasse Elbe-Elster möglich. Sechs Haltestellen fährt der Truck an. Gespielt werden u.a. Stücke von Beethoven und Chopin. Die Gäste können den einzelnen Sequenzen lauschen, oder dem Truck folgen und alle Stücke genießen. Los geht es um 10:30 Uhr an der Sparkasse Finsterwalde, danach folgt das Konzert auf dem Marktplatz. Um 14:00 Uhr wird im Park unterhalb des Schlosses Finsterwalde musiziert, um 15:00 Uhr vor dem Eingang der Süd-Passage. Um 15:45 Uhr ist der Innenhof der Sparkasse der letzte Stopp in der Sängerstadt, bevor der Truck sich auf den Weg nach Doberlug-Kirchhain macht. Auf der Wiese am Schloss findet um 19:00 Uhr das Abschlusskonzert statt, an dem mit Abstand 150 Gäste teilnehmen können. Die Konzerte sind kostenfrei. Justus Frantz, ist als Pianist, Dirigent, Fernsehmoderator und Orchester-Initiator tätig und hat unter Herbert von Karajan ebenso gespielt wie unter Leonhard Bernstein. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren gehört zum Konzept der noch jungen Brandenburger Festspiele. Weitere Formate dieser Art sind für dieses Jahr in Planung.

Weitere Infos: www.brandenburger-festspiele.de

Nah/Distanz: Musikfestspiele Potsdam Sanssouci mit Alternativprogramm

Eine kreative Auseinandersetzung mit dem derzeitigen Spannungsfeld von Nähe und und Distanz ist das Alternativprogramm der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci. Los geht es am 13. Juni vormittags mit einer Schnitzeljagd durch den Schlosspark Babelsberg mit Alphörnern und Alpfagotte zum Selbstbasteln und viel Musik. Das 90-minütige Familienkonzert ist auf bis zu sechs Haushalte pro Runde begrenzt. Der Park Sanssouci wird am Nachmittag des 13. Juni zum Schauplatz von Wandelkonzerten. Mit von der Partie sind u.a. die Akademie für Alte Musik Berlin, Suyeon Kang (Kammerakademie Potsdam), Lydia Teuscher, Christine Schornsheim, Kristin von der Goltz, Florian Götz, Mayumi Hirasaki und andere. Nur für das Konzert um 16:00 Uhr sind noch Resttickets verfügbar. Die Tickets für das Familien- und das Wandelkonzert müssenvorher bestellt (Tel. 0331-28 888 28) oder in der Ticketgalerie des Nikolaisaals gekauft werden. Am 21. Juni ab 19 Uhr gibt es einen Festspielabend der Alten Musik im Schlosstheater im Neuen Palais. Nach siebenjähriger Renovierungspause hätte das Theater in diesem Jahr eigentlich mit Telemanns »Pastorelle en musique« wiedereröffnet werden sollen. Das Konzert ist live zu hören im rbbKultur auf 92,4 MHz und zu sehen im Video-Livestream. Die dreistündige Übertragung führt durch bedeutende Säle des Potsdamer Weltkulturerbes wie dem Raffaelsaal, der Ovidgalerie und dem Palmensaal in der Orangerie im Neuen Garten, zum Leben erweckt mit Kammermusik von J.S. und C.P.E. Bach, Friedrich dem Großen, Beethoven und Isang Yun, sowie Auszügen aus Opern von G. P. Telemann, J. A. Hasse, und C.H. Graun.

Weitere Infos: www.musikfestspiele-potsdam.de

Schätze aus 30 Jahren: Kunstsammlung Lausitz mit Doppelausstellung

Anlässlich des 30. Jubiläums der Deutschen Einheit präsentieren das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und die BASF Schwarzheide GmbH gemeinsam Schätze aus dem Depot der Kunstsammlung Lausitz. Die große Doppelausstellung mit dem Titel „Umbruch und Beständigkeit. Die Kunstsammlung Lausitz nach 1990“ sind ab dem 20. Juni 2020 im Museum Schloss Senftenberg und im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide zu sehen. Insgesamt werden mehr als 100 Werke von über 80 Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Gemeinsam rücken die Veranstalter die Werke in den Fokus, die nach 1990 die Kunstsammlung Lausitz geprägt haben. Die Nachwendejahre haben die Sammlung im besonderen Maße beeinflusst: Eine großzügige Förderpolitik für Kunst und Kultur, die bisher nicht da gewesenen Möglichkeiten eines gesamtdeutschen und internationalen Kunstmarktes und auch die künstlerische Freiheit für alle Kunstschaffenden offerierten der Sammlungstätigkeit eine Bandbreite an Möglichkeiten. So konnten Werke von Künstlern, die zu verschiedenen Zeiten die DDR verlassen hatten, einbezogen werden. Neuentdeckungen und die Arbeiten einer jungen Künstlergeneration zählen heute ebenso zu den Glanzstücken der Sammlung wie Werke international bekannter Künstler wie Carl Lohse, Georg Baselitz oder Gerhard Richter. Die Beschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus stellten die Planung der Ausstellung vor neue Herausforderungen. So kann der Schwarzheider Part vorerst ausschließlich digital besucht werden. Der Link zum virtuellen Rundgang im Kulturhaus steht ab dem 19. Juni auf der Webseite der BASF Schwarzheide GmbH zur Verfügung. In Senftenberg hingegen kann die Ausstellung von Beginn an im Original besichtig werden. Die Kunstsammlung in den Räumen der Senftenberger Schloss- und Festungsanlage ist von Dienstag bis Sonntag von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr für Besucher geöffnet. Neben einem virtuellen Rundgang wird es auch einmal im Monat eine einstündige digitale Führung geben. Das Vermittlungsteam beider Standorte nimmt die Teilnehmer mit zu ausgewählten Arbeiten in der Ausstellung. Eine Anmeldung an museum@osl-online.deist für das Format erforderlich. Ganz klassisch analog ist die „PickBox“ angelegt – eine Bastelbox zum Mitnehmen, die Familien die Kunstwerke der Sammlung näherbringt. Die Rätsel und Bastelaufgaben darin sind für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Weitere Infos: www.museum-entdecker.de

Weitere Informationen unter www.reiseland-brandenburg.de

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wurde 1998 gegründet. Als Destination-Management-Organisation ist die TMB für die langfristige und nachhaltige Positionierung sowie Entwicklung und Vermarktung der touristischen Angebote im Land Brandenburg verantwortlich. Hierzu zählt insbesondere die Markenführung der touristischen Marke Brandenburg und der damit verbundene Markenprozess. Die Gesellschafter der TMB sind das Land Brandenburg (59 Prozent), die Vereinigung Brandenburgischer Körperschaften zur Förderung der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft GbR (36 Prozent) und die Berlin Tourismus & Kongress GmbH (visitBerlin) (5 Prozent).

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH,  Am Neuen Markt 1 – Kabinetthaus, 14467 Potsdam

Telefon: +49 (0)331 29873-0 | Telefax: +49 (0)331 29873-73
service@reiseland-brandenburg.de | www.reiseland-brandenburg.de

Amtsgericht Potsdam HRB 11403 | Ust-IdNr. DE194533636 Vorsitzender des Aufsichtsrates: Staatssekretär Hendrik Fischer | Geschäftsführer: Dieter Hütte

Angehängte Dateien

PDF-Dokument Word-dokument

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar

Durch das Absenden Ihres Kommentars akzeptieren Sie, dass Ihre persönlichen Daten Mynewsdesks Datenschutzerklärung entsprechend verarbeitet werden.