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Hausbesuch

Pressemitteilung   •   Jan 14, 2021 14:53 CET

Im virtuellen Kinosaal des Filmmuseum Potsdam kann man eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen. Foto: Filmmuseum Potsdam.

Hausbesuch
Kunst und Kultur kommen in diesen Zeiten digital ins Haus

Ein richtiger Ersatz für das Live-Erlebnis ist es nicht, und viele Kultureinrichtungen machen damit eher die „Not zur Tugend“. Trotzdem: die digitalen Kulturerlebnisse in Brandenburg können sich sehen lassen und sie helfen dabei, die Zeit zu überbrücken, bis wir Museen, Theater und Kinos dann auch wieder wirklich besuchen können. Wir stellen eine kleine Auswahl vor.

Barberini Live Tour – jetzt auch speziell für Blinde und Sehbehinderte
Die Live-Touren des Museums Barberini erfreuen sich so großer Beliebtheit, dass das Museum sein Online-Angebot nun ausgeweitet hat und täglich Live-Führungen durch die Schau „Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde“ im Programm hat. Am 29. Januar um 15 Uhr gibt es dazu noch eine Premiere: die digitale Live-Tour speziell für blinde und Sehbehinderte Menschen. Erfahrene Guides des Museums beschreiben ausgewählte Kunstwerke ganz genau und erläutern dabei ihre Geschichte und Hintergründe. Die Führung wird über Zoom per Telefon oder am Computer durchgeführt. Auf diese Weise können die Gäste mit dem Guide über die Kunst ins Gespräch kommen und die Kunstwerke des Museums ganz bequem von zuhause aus erleben. Die Tour am 29. Januar begibt sich auf die Spuren des französischen Impressionismus, der am Beispiel von Gemälden der Sammlung Hasso Plattner vorgestellt wird. Die Barberini Live Tour für Blinde und Sehbehinderte ist wie alle anderen Live-Touren des Museums auch online über www.museum-barberini.com buchbar und kostet 3,00 Euro pro Person. Die Einwahldaten erhalten die Gäste nach der Anmeldung.

Digital ins Schloss
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg hat Rundgänge durch gleich mehrere Schlösser digitalisiert. „Schmuckstücke der Bildergalerie von Sanssouci“ vermittelt einen Eindruck der prachtvollen Galerie und stellt ausgewählte Bilder mit ihrer Geschichte vor. „Musenhof reloaded“ dokumentiert die umfangreichen, 30-jährigen Sanierungsarbeiten des Schlosses Rheinsberg anhand von vorher-nachher-Aufnahmen. Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, kann außerdem noch die digitale Ausstellung „Rheinsberg in historischen Ansichten“ anschauen. Auf www.spsg.de gibt es außerdem noch eine Reihe weiterer digitaler Museumsbesuche sowie zahlreiche Filmbeiträge.

Kino2online
Das Filmmuseum Potsdam lädt Kinofans ab sofort in seinen virtuellen Kinosaal ein. Dieses digitale Angebot soll auch nach dem Lockdown bestehen bleiben und das monatliche Programm des hauseigenen Kinos ergänzen. Von Stummfilmraritäten bis zu aktuellen Produktionen – Kino2online bietet Seitenblicke und Kommentare zu den Reihen und Themen des Programms. Somit stehen Inhalte des Hauses auch Menschen offen, denen der Besuch von Ausstellungen und Kinoveranstaltungen vor Ort nicht uneingeschränkt möglich ist (Menschen mit Behinderungen, Angehörige von Risikogruppen u.a.). Das Kino2online des Filmmuseums Potsdam ist als Video-on-Demand-Plattform bundesweit erreichbar. Das Programmangebot wechselt monatlich. Die Anmeldung als Nutzer*in ist erforderlich. Filme können zu moderaten Preisen (1,- Euro bis 4,- Euro) geliehen werden und stehen Nutzer*innen 48 Stunden lang zur Sichtung bereit. Kostenlose Beiträge wie Einführungen, Filmgespräche oder Trailer ergänzen das Angebot. Für die regelmäßige Nutzung bietet das Museum ein Freundschaftsabo. Das aktuelle Programm gibt es auf https://filmmuseum-potsdam.cinemalovers.de/

Selber Kunst machen
Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst bietet seit dem 10. Januar immer sonntags ein Online-Format für gemeinsame kreative Stunden mit der ganzen ganze Familie an. Kleine und große KünstlerInnen ab 4 Jahren erhalten hier Tipps, wie sie kostenlos unter digitaler Vorlage Kunstexperimente aus Alltagsdingen und Recyclingmaterialien selbst erproben können, ohne dass dafür künstlerische Utensilien angeschafft werden müssen. Anleitungen mit Videos gibt es jeweils auf der Facebookseite des Museums, zu der man auch ganz einfach über die Website gelangt. https://www.blmk.de/blmk-extended-kunstaktionen/

Einfach mal reinschnuppern: 360-Grad Rundgänge
Zahlreiche Museen in Brandenburg haben 360-Grad Rundgänge durch ihre Häuser ins Netz gestellt. Auf diese Weise kann man reinschnuppern und sich einen Eindruck der Orte und der Sammlungen verschaffen. Einen 360-Grad Besuch bieten zum Beispiel das Kloster Stift Neuzelle mit dem Museum Himmlisches Theater, das Wegemuseum Wusterhausen, das Museum Eberswalde und das Industriemuseum Rathenow. Eisenbahnfans kommen auf der Webseite des historischen Lokschuppens Wittenberger auf ihre Kosten: beim virtuellen Rundgang lernt man die Anlage kennen und findet jede Menge Bilder historischer Loks. Einen Überblick über die 360-Grad Rundgänge gibt es auf www.reiseland-brandenburg.de

Vorhang auf: Digitale Bühnen- und Konzerterlebnisse
Auch die Theater, Konzerthäuser und Bühnen in Brandenburg versorgen ihre Gäste derzeit regelmäßig mit digitalen Aufführungen. Dazu nutzen sie meistens ihre Youtube-Kanäle. Auch speziell für dieses Format produzierte Beiträge sind hier zu finden. So hat lässt das Staatstheater Cottbus Mitglieder seines Ensembles unter dem Motto „Ausgepackt“ über ihre Arbeit erzählen. Das Hans-Otto-Theater Potsdam inszeniert unter dem Titel „Backstage Hans Otto“ Lesungen für Groß und Klein an ganz verschiedenen Orten des Theaters, die man sonst eher nicht zu Gesicht bekommt. Immer live gestreamt wird bei „Guten Morgen Eberswalde“. Das engagierte Netzwerk rund um Udo Muszynski hat sich längst über Eberswalde hinweg einen Namen gemacht. Immer samstags um 10:30 Uhr stehen Konzerte, Theater, Lesungen oder Straßenkulturaktionen auf dem Programm – zu Coronazeiten eben im Stream. www.staatstheater-cottbus.de, www.hansottotheater.de, www.mescal.de. Weitere Infos auf www.reiseland-brandenburg.de

Einen Überblick, was in Brandenburgs Kultur so alles online läuft gibt es auch auf dem Portal www.kultur-bb.digital.

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wurde 1998 gegründet. Als Destination-Management-Organisation ist die TMB für die langfristige und nachhaltige Positionierung sowie Entwicklung und Vermarktung der touristischen Angebote im Land Brandenburg verantwortlich. Hierzu zählt insbesondere die Markenführung der touristischen Marke Brandenburg und der damit verbundene Markenprozess. Die Gesellschafter der TMB sind das Land Brandenburg (59 Prozent), die Vereinigung Brandenburgischer Körperschaften zur Förderung der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft GbR (36 Prozent) und die Berlin Tourismus & Kongress GmbH (visitBerlin) (5 Prozent).

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