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Erinnerungsorte in Brandenburg auf www.reiseland-brandenburg.de

Pressemitteilung   •   Mär 22, 2018 10:00 CET

In Brandenburg haben sich bis heute vielfältige bauliche Zeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus und der Deutschen Demokratischen Republik erhalten. Sie sind einst im näheren und weiteren Umfeld der nach 1945 besetzten und geteilten Stadt Berlin entstanden. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam sowie Unterstützung der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten hat die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH 32 historische Erinnerungsorte mit herausragender Bedeutung für die deutsche und europäische Geschichte aufbereitet. Sie sind seit Ende März an auf der Internetseite der TMB unter www.reiseland-brandenburg.de/erinnerungsorte dargestellt.


Alle 32 Orte weisen noch Spuren des histori­schen Geschehens auf, sind allgemein zugänglich und bieten vor Ort Informationen für Be­sucherinnen und Besucher. An manchen Plätzen gibt es heute Museen oder Gedenkstätten, an anderen Informationstafeln zu Ereignissen oder den Überresten aus der Geschichte.

Die vorgestellten Erinnerungsorte sind nicht nur für die brandenburgische, sondern für die ge­samte deutsche und teilweise sogar europäische Geschichte von herausragender Bedeu­tung. Hier trafen sich Staatspolitiker, um Weltpolitik zu schmieden, hier wurden Gefangene aus ganz Europa inhaftiert, gequält und ermordet. Und hier wurde der Frieden nach dem Zwei­ten Weltkrieg geplant.

Viele der Orte haben eine doppelte Geschichte, wie etwa die Waldgebiete im Norden Berlins, die den Mächtigen des „Dritten Reichs“ ebenso zur Erho­lung dienten wie der politischen Elite der DDR. Aber auch Schauplätze des Terrors besitzen in vielen Fällen eine solch doppelte Geschichte: Konzentrations- und Kriegsgefangenenlager wurden nach 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht als Speziallager genutzt, in Ge­fängnissen und Zuchthäusern, in denen die Nationalsozialisten ihre Gegner eingesperrt hat­ten, saßen nach 1945 die politischen Häftlinge der sowjetischen Besatzungsmacht und des SED-Regimes ein.

Das brandenburgische Umland der Hauptstadt war und ist immer wieder Ort der deutschen und internationalen Geschichte gewesen. Die Hinterlassenschaften dieser Vergangenheit können noch heute besichtigt werden und geben Auskunft über jüngere Vergangenheit.

Aus der NS-Zeit sind zum Beispiel die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel, die Mahn- und Gedenkstätten KZ Sachsenhausen und Ravensbrück, das Olympische Dorf 1936 in Elstal, die Gedenkstätte Todesmarsch im Beelower Wald in Wittstock und die Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam dargestellt.

Aus der Zeit der Sowjetischen Besatzungszone oder der DDR sind der Standort Beelitz-Heilstätten, das Zuchthaus Cottbus – Menschenrechtszentrum Cottbus e.V., die Sozialistische

Planstadt Eisenhüttenstadt und das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, das Jagdschloss Groß Schönebeck, der Grenzturm Nieder-Neuendorf, die Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße sowie die Glienicker Brücke und die Villa Schöningen in Potsdam dabei.

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wurde 1998 gegründet. Als Destination-Management-Organisation ist die TMB für die langfristige und nachhaltige Positionierung sowie Entwicklung und Vermarktung der touristischen Angebote im Land Brandenburg verantwortlich. Hierzu zählt insbesondere die Markenführung der touristischen Marke Brandenburg und der damit verbundene Markenprozess. Die Gesellschafter der TMB sind das Land Brandenburg (59 Prozent), die Vereinigung Brandenburgischer Körperschaften zur Förderung der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft GbR (36 Prozent) und die Berlin Tourismus & Kongress GmbH (visitBerlin) (5 Prozent).

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH,  Am Neuen Markt 1 – Kabinetthaus, 14467 Potsdam

Telefon: +49 (0)331 29873-0 | Telefax: +49 (0)331 29873-73
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