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Eine Oase aus der Wüste

Pressemitteilung   •   Jan 17, 2021 14:55 CET

In einer Pyramide begraben liegt Hermann Fürst von Pückler-Muskau in einem See im Branitzer Park. Foto: Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz.

Eine Oase aus der Wüste: 
175 Jahre Branitzer Parklandschaft

Ab Mai 1846 begann Fürst Pückler in der baumlosen und sandigen Umgebung um Cottbus sein Gartenparadies Branitz zu gestalten. Er formte das Terrain, ließ Hügel, Berge und Pyramiden aufschütten, tausende Bäume anpflanzen und schuf so „aus der Wüste eine Oase“. Auf mehr als 600 Hektar erstreckt sich dieses Gartendenkmal von internationalem Rang, denn der Branitzer Park inmitten der Parklandschaft gilt als letzter bedeutender Landschaftsgarten Europas.

Mit dem Schlossensemble im Zentrum, umgeben vom Pleasureground, dem Innenpark und dem landwirtschaftlich genutzten, aber durchweg gartenkünstlerisch gestalteten Außenpark, der sog. Ornamental Farm von Branitz, ist dieses Gesamtkunstwerk fast vollständig erhalten und soll daher UNESCO-Welterbe werden. Die Branitzer Parklandschaft umfasst neben dem Innenpark den Außenpark mit Vorpark, den Spreeauenpark und den Tierpark und spannt sich von der Spree bis zum Ortsteil Kahren.

Zum 175-jährigen Jubiläum der Branitzer Parklandschaft sind zahlreiche kleinere und größere Veranstaltungen geplant. Höhepunkte werden das Gartenfestival und die Sonderausstellung „Pückler industriös“ im Mai, der Festsonntag und die sogenannte Pückler-Karawane im Juni, sowie der Pückler-Geburtstag im Oktober sein.

Am 4. Februar 2021 wird die Stiftung Fürst-Pückler-Museum in Branitz Fürst Pücklers 150. Todestag mit einem stillen Gedenktag begehen, da wegen der Corona-Pandemie auf eine öffentliche Gedenkfeier an der Grabpyramide im Branitzer Park verzichtet werden muss. Die Gedenksteininsel wird dann traditionell von den Gärtnern mit Immergrün geschmückt, sodass, wie Parkinspektor Bleyer 1885 schrieb, „ein feierlicher Eindruck“ entsteht. Zu Ehren des genialen Parkschöpfers sollen von Bürgern, Freunden, Verehrern und Institutionen Kränze gestiftet werden, die dann – wie es die Branitzer Tradition will - zur Insel im Tumulussee übergesetzt werden. Dies wird in Bild und Film dokumentiert.

Fürst Pückler, Preußens einziger Dandy, einer der größten europäischen Gartenkünstler, internationaler Bestsellerautor, abenteuerdurstiger Reisender, ein Genießer alles Schönen und der Namensgeber einer weltberühmten Eisspezialität liegt spektakulär begraben in der begrünten Erdpyramide, inmitten eines Sees im Branitzer Park.

Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen und Terminen und wie diese im fortgesetzten Corona-Jahr stattfinden können gibt es jeweils aktuell unter: www.pueckler-museum.de

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