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Auf Schienen-Safari durch Brandenburg

Pressemitteilung   •   Sep 03, 2018 15:16 CEST

Die Buckower Kleinbahn ist noch bis zum 7. Oktober 2018 an Wochenenden auf der Strecke zwischen Müncheberg und Buckow unterwegs. Foto: Andreas Hauschild

Buckower Kleinbahn im Seenland Oder-Spree: Das kleine Eisenbahnmuseum im Bahnhofsgebäude von Buckow veranschaulicht die Geschichte der Buckower Kleinbahn, die bis heute an Wochenenden und Feiertagen in Betrieb ist. Von April bis Oktober geht es mit der elektrisch betriebenen Bahn sowie historischen Fahrzeugen in zwölf Minuten von Müncheberg nach Buckow in der Märkischen Schweiz. Große und kleine Kinder dürfen während der Fahrt dem Lokführer über die Schulter sehen und für die interessierten Erwachsenen bietet die Buckower Kleinbahn einen Fortbildungskurs zum Ehrenlokführer mit Zertifikat. Das Eisenbahnmuseum in Buckow zeigt darüber hinaus die Geschichte anderer Privat- und Nebenbahnen wie der Müncheberger Kleinbahn, der Oderbruchbahn sowie der Königlich Preussischen Ostbahn, auf der heute zwischen Berlin-Lichtenberg, Müncheberg und Küstrin die Regionalbahn RB 26 fährt. Außerdem sind viele kleine und große Ausstellungsstücke des allgemeinen Eisenbahnwesens in Deutschland zu sehen. Öffnungszeiten und Fahrtage: 28. April bis 7. Oktober 2018, Sonnabend, Sonntag und Feiertags von 10:30 bis 17 Uhr, www.buckower-kleinbahn.de

Eisenbahnmuseum Gramzow in der Uckermark: Das 1996 eröffnete Eisenbahn-Museum Gramzow in der Uckermark hat mehr als 40 Schienenfahrzeuge in seiner Sammlung. Schwerpunkt des Museums ist die Geschichte und Bedeutung der Klein- und Privatbahnen. Gezeigt werden Fahrzeuge in Normalspur 1435 mm und Schmalspur 750 mm, wie zum Beispiel die Dampflok 99 4503 sowie ein Personenzug von der Insel Rügen. An Fahrtagen werden Mitfahrten auf historischen Eisenbahn-Fahrzeugen und das Selbstfahren mit Draisinen angeboten. Die nächsten Fahrtage des Musemszuges von Gramzow nach Damme und zurück sind zum Herbstfest am 8. und 9. September, zu Halloween am 27. Oktober, zum Saisonabschluss am 3. und 4. November sowie zu Nikolaus am 9. Dezember 2018. Öffnungszeiten: 28. April bis 4. November 2018, jeweils Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, www.eisenbahnmuseumgramzow.de

Schmalspurbahn Pollo in der Prignitz: Sie dampft und schnaubt auf der neun Kilometer langen Strecke von Lindenberg nach Mesendorf. Es ist die einzige Schmalspurbahn Brandenburgs, die die Prignitzer nur liebevoll als ihren „Pollo“ bezeichnen. Betrieben wird die Strecke vom Verein Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg, der 2018 sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Von 1897 bis 1971 beförderte die Schmalspurbahn vor allem Güter quer durch die Prignitz. 1971 wurde die Bahn stillgelegt. Da die Prignitzer sehr an ihrem Pollo hingen, geriet die Bahn nie in Vergessenheit. Eisenbahnfreunde sammelten alles, was an den Pollo erinnerte und gründeten 1993 den Verein Prignitzer Kleinbahnmuseum e.V. 2002 wurde nach 33 Jahren Betriebspause ein Teil der Schmalspur-Bahnstrecke zwischen Lindenberg und Mesendorf wiedereröffnet. Seitdem ist eine Fahrt mit dem Pollo durch die scheinbar unendliche Weite der Prignitzer Landschaft ein ganz besonderes Erlebnis. Öffnungszeiten und Fahrtage: Die nächsten Fahrtage sind am 1.,2.,15. und 16.9., am 27.,28. und 31.10. sowie am 8. und 9.12.2018, das Museum ist an allen Fahrtagen jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet, www.pollo.de

Unterwegs mit der Draisine im Fläming und Ruppiner Seenland: Auf ganz besondere Weise lässt sich die stillgelegte Bahnstrecke zwischen Zossen und Jüterbog im Fläming, südlich von Berlin erkunden. Denn Züge fahren hier schon lange nicht mehr. Vorwärts geht es vielmehr mit Händen und Füßen. Hier auf der alten Kanonenbahn rollen mit Muskelkraft betriebene Fahrrad- und Handhebeldraisinen.Und auf einer Draisinenfahrt gibt es so einiges zu erleben: regionale Spezialitäten im Dorf der Fischer sowie historische Bahnhöfe. Aber auch zahlreiche Seen liegen an der Strecke. So hat die Drasine direkten Gleisanschluss zu den Sperenberger Seen. Unterwegs ist die Erlebnisbahn ebenso im Ruppiner Seenland zwischen Fürstenberg, Lychen und Templin. Öffnungszeiten und Fahrtage: www.erlebnisbahn.de

Historischer Lokschuppen Wittenberge in der Prignitz: Wer fasziniert ist von mächtigen Dampflokomotiven und Eisenbahntechnik vergangener Jahrzehnte, der sollte den historischen Lokschuppen in Wittenberg besuchen. Das dortige Eisenbahnmuseum ist das größte seiner Art in Brandenburg. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes. Auf den 16 Gleisen des Lokschuppens und im großen Außengelände gibt es Fahrzeuge zum Staunen und Anfassen. Dazu gehören sieben Dampflokomotiven sowie diverse Dieselloks und Waggons aus den Beständen der Deutschen Reichsbahn und Privatbahnen aus Norddeutschland. Im dazugehörigen Stellwerk ist zu sehen, wie einst Fahrdienstleiter und Weichenwärter arbeiteten. Höhepunkt des Jahres ist das Dampflokfest am 13. und 14.10.2018. Öffnungszeiten: vom 31. März bis 20. Oktober 2018, jeweils sonnabends von 10 bis 17 Uhr, www.dampflok-wittenberge.de

Eisenbahnmuseum Rheinsberg im Ruppiner Seenland: Der Bahnhof am südlichen Ende von Rheinsberg hat seit 1996 keine Fahrkartenausgabe mehr. Um das Gebäude wiederzubeleben, gründete sich deshalb 1997 die „AG Rheinsberger Bahnhof“, bestehend aus aktiven oder ehemaligen Eisenbahnern. Im Lokomotivschuppen werden seitdem ausgediente Fahrzeuge und anderes Eisenbahngerät ausgestellt. Zu sehen sind unter anderem eine Kleinlok, ein Berliner U-Bahn-Wagen von 1927 sowie verschiedene Eisenbahnwagen, darunter ein ehemaliger Atommüll-Transportwagen. Öffnungszeiten: Geöffnet ist die Sammlung von Eisenbahntechnik, Fahrkarten und Dokumenten immer dienstags, 14 bis 18 Uhr, www.bahnhof-rheinsberg.de

Niederlausitzer Museumseisenbahn: Volle Fahrt heißt es auch in der Niederlausitz. Mit dem Aufbau und dem Betrieb einer Museumseisenbahn auf der ehemaligen Strecke der Deutschen Reichsbahn von Finsterwalde nach Crinitz ist der regionalen Eisenbahngeschichte ein Denkmal gesetzt worden. Eisenbahnbegeisterte jeden Alters können mit der Niederlausitzer Museumseisenbahn ihrer Nostalgie-Liebe frönen. Neben betriebsfähigen Fahrzeugen wie Diesellokomotiven und mehr als 100 Jahre alte preußische Personenwagen, kann außerdem eine Dampflokomotive besichtigt werden. Zu Sonderveranstaltungen fährt auch die Kindereisenbahn mit echtem Dampf. Öffnungszeiten und Fahrtage: 2. und 9.9., 13. und 31.10. sowie 1.,2. und 9.12.2018, www.nlme.de

Heidekrautbahn-Museum Basdorf im Barnimer Land: Mit Volldampf auf der Heidekrautbahn durch den Naturpark Barnim unterwegs sein ist ein ganz besonderes Erlebnis. In liebevoll restaurierten Wagen mit offenen Bühnen und Abteilen der 2., 3. und 4. Klasse erfährt man die Geschichte der Eisenbahn mit allen Sinnen. Für besondere Fahrten zum Heidekrautbahn-Museum steht außerdem ein Schienenbus zur Verfügung. Mehr als 40 historische Schienenfahrzeuge werden in den Fahrzeughallen und Werkstätten in Basdorf präsentiert, die einen Einblick in die Geschichte der Eisenbahntechnik geben. Besondere Höhepunkte im Jahr sind zudem die Dampfzugfahrten auf der Heidekrautbahn von Ostern bis zum Advent. Öffnungszeiten und Fahrtage: Das Museum ist sonnabends bis Ende Oktober von 11 bis 16 Uhr geöffnet, die nächsten Fahrtage sind am 23.9., 11.11., 1.12. sowie 8. und 9.12.2018, www.berliner-eisenbahnfreunde.de

Mit dem Schienenbus zur F60 nach Lichterfeld: Das Besucherbergwerk F60, ein beeindruckendes Zeugnis Lausitzer Industriekultur, ist noch bis 7. Oktober 2018 immer sonntags von Finsterwalde aus mit der „Zschippchenbahn“ erreichbar. Unter diesem Namen ist die ehemalige Zschipkau-Finsterwalder-Eisenbahn in der Region bekannt. Mit historischen Fahrzeugen des Lausitzer Dampflokclubs werden die Fahrgäste vom Bahnhof Finsterwalde zum Besucherbergwerk F60 nach Lichterfeld gefahren. Es verkehren drei Zugpaare zwischen Finsterwalde, Massen, Schacksdorf und Lichterfeld. Von einem 2014 neu errichteten Bahnsteig des Gleisanschlusses am Klinkerwerk Muhr, ist das Besucherbergwerk F60 in fünf Gehminuten zu erreichen. Fahrscheine gibt es im Zug. Der Fahrplan ist auf die Ankunft der Regionalzüge in Finsterwalde abgestimmt. Im selben Zeitraum öffnet an den Sonntagen von 13 bis 17 Uhr auch wieder das Stellwerkscafé im alten Fahrdienstleiter-Stellwerk B1 des Bahnhofes Finsterwalde. Zu erreichen ist das Café über einen neuen Zugang direkt vom Bahnsteig. Fahrplan und Fahrtage: immer an Sonntagen, www.lausitzerdampflokclub.de, https://de-de.facebook.com/altesStellwerk

Brandenburgisches Eisenbahnmuseum Falkenberg (Elster): Das Eisenbahnmuseum und die Dampflokomotive am Bahnhof Falkenberg versetzen Bahnfans in die Vergangenheit der Bahngeschichte. Während einer Museumsführung berichten ehemalige Bahn-Mitarbeitende auf leidenschaftliche Art und Weise, wie sie die Entwicklung des Bahnhofs in Falkenberg und die damit verbundene Entwicklung der Eisenbahn im Verlauf der Jahre erlebt haben. Zu sehen sind unter anderem Fahrkartendrucker aus alten Zeiten. Selbst einen Fernschreiber kann man im Eisenbahnmuseum bestaunen. Diese Geräte wurden damals genutzt um auf schnellem Weg Nachrichten zu übermitteln. Darüber hinaus gibt es Modelleisenbahnen, Gleisstellwerke, Uniformen der Reichsbahn, viele Bilder und alte Wagons zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr, Führungen am Wochenende nach telefonischer Anmeldung möglich, www.eisenbahnmuseum-falkenberg.de

Eisenbahn-Museum Letschin im Seenland Oder-Spree: In dem Museum im Oderbruch wird alte Eisenbahntechnik vorgeführt sowie Seilwerkstechnik, Signale und Eisenbahnuniformen gezeigt. Außerdem sind Modeleisenbahnen in verschiedenen Spurbreiten und Feldbahnfahrten zu bestaunen. Die Ausstellung wird komplettiert mit Maschinen und Geräten der Haus- und Landwirtschaft. Darüber hinaus können sich Interessierte in dem Museum über die Geschichte der Oderbruchbahn- und Ostbahn informieren. Öffnungszeiten: jeden Samstag von 9 bis 11 Uhr (sowie nach Vereinbarung), www.evl-letschin.de

Parkeisenbahn in Cottbus: Seit mehr als 60 Jahren zieht die kleine Schmalspurbahn ihre Runden durch die Cottbuser Parklandschaft. Sie ist von Ostern bis Ende Oktober zwischen dem Bahnhof Sandower Dreieck und Bahnhof Park & Schloss Branitz auf insgesamt 3,2 Kilometern unterwegs. Eine Besonderheit ist die Dampflok, die während ihren Einsätzen einen ganz besonderen Charme versprüht. Öffnungszeiten und Fahrtage: 29.3. bis 31.10.2018, „100 Jahre Brigadedampflok“ am 8. und 9.9.2018, Halloweenfahrten am 27./28.10. sowie Nikolausfahrten vom 1. bis 6.12.2018, alle Fahrtage als Download gibt es hier, www.pe-cottbus.de

Übernachten in Bahnwaggons im Fläming und Seenland Oder-Spree: Nostalgisch auf Gleisen übernachten kann man im Bahnhof Rehagen im Fläming. Hier stehen Gästen drei Zugwaggons als Schlafwagenhotel zur Verfügung. Das Originalflair der Transsibirischen Eisenbahn wird hier mit dem Komfort eines Hotels verbunden. Alle acht Abteil-Hotelzimmer sind mit Duschbad, WC und einem Flachbildfernseher ausgestattet. Kontakt und Buchung: https://bahnhof-rehagen.de/schlafwagenhotel. In Groß Neuendorf im Oderbruch im Seenland Oder-Spree stehen außerdem am ehemaligen Verladeturm bis heute vier ausrangierte Güterwaggons, in denen man übernachten kann. Sie wurden zu kleinen Apartments umgebaut und sind besonders beliebt bei Fernradreisenden. Zu finden sind die dunkelgrünen Bahnwagen direkt an der Oder am Oder-Neiße-Radweg. Es gibt wohl kaum schönere Fensterplätze am Wasser als diese. Kontakt und Buchung: www.verladeturm.de
Waggons zum Übernachten bietet ebenso die Draisinenbahn Mittenwalde bei Königs Wusterhausen im Dahme-Seenland an. Kontakt: www.draisinenbahn.de

Kulinarisches Bahnambiente im Spreewaldbahnhof Burg: Im Jahr 1970 ist der letzte Zug der Spreewaldbahn vom Bahnhof Burg (Spreewald) abgefahren. Danach wurde der Bahnhof außer Betrieb genommen. Seit 1995 wird das historische Bahnhofsgebäude als Pension und Gaststätte „Spreewaldbahnhof“ betrieben. Den Gastraum schmücken seitdem Schilder und Utensilien aus der Eisenbahngeschichte. Höhepunkt für Eisenbahn-Enthusiasten: Modellzüge nehmen Getränke-Bestellungen entgegen und fahren diese dann direkt an die Tische der Gäste. Vor dem Bahnhof können zudem historische Eisenbahnwaggons und Draisinen besichtigt werden. Öffnungszeiten und Kontakt: 1. Juni bis 31. Oktober 2018, www.spreewaldbahnhofburg.de

Französisch Speisen im Bahnhof Rehagen im Fläming: Abseits vom Trubel der Hauptstadt Berlin befindet sich das historische Gebäude an der ehemaligen königlich-preußischen Eisenbahnstrecke. Ein geschichtsträchtiger Bau, der wieder zum Leben erweckt wurde. Nun bietet er Raum für Kultur, Begegnung und kulinarischen Genuss. Im Restaurant des ehemaligen Bahnhofs Rehagen wird seit einiger Zeit gekocht. Großen Wert legt man hier auf frische und regionale Zutaten, aber auch Produkte aus Frankreich kommen auf den Tisch. Auf der Speisenkarte stehen unter anderem Galettes und Crêpes, Käse- und Aufschnittteller sowie hausgemachte Kuchen. Kontakt: https://bahnhof-rehagen.de/restaurant

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wurde 1998 gegründet. Als Destination-Management-Organisation ist die TMB für die langfristige und nachhaltige Positionierung sowie Entwicklung und Vermarktung der touristischen Angebote im Land Brandenburg verantwortlich. Hierzu zählt insbesondere die Markenführung der touristischen Marke Brandenburg und der damit verbundene Markenprozess. Die Gesellschafter der TMB sind das Land Brandenburg (59 Prozent), die Vereinigung Brandenburgischer Körperschaften zur Förderung der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft GbR (36 Prozent) und die Berlin Tourismus & Kongress GmbH (visitBerlin) (5 Prozent).

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