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Vom Frühstücksei bis zum Abschlag in nur fünf Minuten

Pressemitteilung   •   Jun 28, 2018 16:25 CEST

Das GolfResort Semlin am See. 1993 wurde der Platz fertiggestellt, drei Jahre später öffnete das Hotel mit 72 Zimmern, zwei Restaurants und einem Wellness- und Saunabereich seine Tore. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Brandenburgs erster Golfplatz feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Er hat seine Existenz dem Fall der Mauer zu verdanken und ist damit Pionier für den Golfsport im Land.

Die Idee für den Golfplatz hatten die Berliner Unternehmer Michael Lieberkühn und Peter Foerstendorf bereits im Jahr 1988. Damals dachten sie eigentlich an einen weiteren Platz für West-Berlin, wo es mit Gatow und Wannsee bereits zwei Golfplätze gab. Dann kam die Wende und bescherte dem Vorhaben, das von der Einbettung in die Landschaft lebt, schlagartig ganz neue Möglichkeiten. Gemeinsam mit dem Landschaftsplaner und Golfplatzarchitekten Christoph Städler machten sich die Investoren in Brandenburg auf die Suche nach einem geeigneten Ort, den sie nahe Rathenow im Havelland fanden. 1993 wurde der Platz fertiggestellt, drei Jahre später öffnete das Hotel mit 72 Zimmern, zwei Restaurants und einem Wellness- und Saunabereich seine Tore. Sportbegeisterte Urlauber können sich in Semlin über die kurzen Wege freuen. „Vom Frühstücksei bis zum Abschlag sind es bei uns höchstens fünf Minuten,“ sagt Bernd Eulitz, Direktor und Gastgeber im Resort.

Beste Bedingungen für geübte Golfer wie für Anfänger
Im Laufe der Zeit sind die Möglichkeiten für Golffans in Semlin weiter gewachsen: Aus der ehemals 18-Loch Anlage wurde ein Platz mit 27 Bahnen und die drei 9-Lochplätze können hervorragend miteinander kombiniert werden. Um hier spielen zu können, benötigt man die Platzreife. Wer noch nicht soweit ist, oder erst einmal testen möchte, ob Golf der passende Sport ist, kann auf die Driving Range gehen oder den Kurzplatz nutzen. „Pay & Play“ heißt hier das Motto: Für nur 10 Euro pro Person kann hier jeder spielen. Das passende Equipment gibt es im Verleih. Auch Golf Schnupperkurse sind im Angebot. 

Golf ist längst ein Breitensport
Golf ist längst keine elitäre Angelegenheit mehr, sondern ein Breitensport, weiß Bernd Eulitz zu berichten: „Man muss nicht mehr für Tausende Euro eine Ausrüstung haben und kann zum Beispiel auch sehr gutes gebrauchtes Equipment kaufen. Die Hürde für den Einstieg in den Sport ist stark gesunken.“ Die beiden Golfclubs, die im Resort Semlin beheimatet sind, haben insgesamt 880 Mitglieder, darunter auch viele Firmen- oder Studentenmitgliedschaften. Die Gäste kommen für einen Tag aus Berlin nach Semlin, im Rahmen einer Kurzreise, oder auch für längere Aufenthalte. Es gibt viele Stammgäste, die mehrfach im Jahr anreisen.

Wichtige Quellmärkte sind neben der Hauptstadt auch Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen, wo es sehr viele begeisterte Golfer gibt. Die Gäste, die länger im Resort sind, nehmen auch Angebote in der Region wahr. Im Haus stehen 20 Fahrräder für Touren auf den schönen Radwegen des Havellandes zur Verfügung, die Gäste besuchen den nahen Optikpark und Museen der Umgebung, oder fahren auch gerne mal nach Potsdam oder Berlin.

Alle aber schätzen die entschleunigende Wirkung des Golfsports, die hier in Semlin, in unmittelbarer Nähe zum Naturpark Westhavelland, besonders augenscheinlich ist. Golf ist ein Sport, der auch anstrengend ist, schließlich ist man vier bis fünf Stunden auf dem Platz und in der frischen Luft unterwegs. Aber es ist ruhig und man konzentriert sich auf die Bewegung – der perfekte Gegenpol zum stressigen Alltag. Eine besondere Rolle spielt dabei die Naturlandschaft.

„Die besondere Natur, die das Havelland ausmacht, bestimmt auch den Charakter unserer Plätze. Sie finden bei uns keine ganz feine, zu grüne, gespritzte und behandelte Landschaft. Manchmal ist das „Grün“ dann eben auch eher etwas gelb wenn es so wenig regnet wie zur Zeit. Wir haben viele Bäume und die lassen wir so wie sie sind. Die Natur, die Nähe zum Naturpark Westhavelland, ist unser besonderer Schatz. Wenn man hier abends auf der Terrasse mit Blick auf die „18“ sitzt, kommt die Ricke mit ihren Kitzen, wir haben Wildgänse, wir haben Biber, das ist hier der reinste Zoo. Dafür stoppen die Golfer auch gerne mal ihr Spiel“, schwärmt Bernd Eulitz.

Nachwuchsförderung im doppelten Sinn
Auch um den Nachwuchs kümmert sich das Resort intensiv. Und das im doppelten Sinne: es unterhält Kooperationen mit Schulen der Umgebung, um junge Leute an den Sport heranzuführen. Es gibt die sogenannte „Abschlagschule“, Beteiligungen an Sportfesten oder Golf-Erlebnistage - insgesamt wurden zehn gemeinsame Projekte entwickelt, die neben den Schülerinnen und Schülern auch die Lehrer und Eltern ins Haus bringen. Bernd Eulitz sieht hierin einen ganz besonderen Mehrwert: „Das ist nicht nur Nachwuchsförderung für den Golfsport. Wir tun damit auch etwas für unsere Branche, für die Gastronomie und Hotellerie, die dringend junge Leute braucht. Wir führen sie an unser Haus ran und machen uns so als potenzieller Arbeitgeber interessant.“

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH wurde 1998 gegründet. Als Destination-Management-Organisation ist die TMB für die langfristige und nachhaltige Positionierung sowie Entwicklung und Vermarktung der touristischen Angebote im Land Brandenburg verantwortlich. Hierzu zählt insbesondere die Markenführung der touristischen Marke Brandenburg und der damit verbundene Markenprozess. Die Gesellschafter der TMB sind das Land Brandenburg (59 Prozent), die Vereinigung Brandenburgischer Körperschaften zur Förderung der Brandenburgischen Tourismuswirtschaft GbR (36 Prozent) und die Berlin Tourismus & Kongress GmbH (visitBerlin) (5 Prozent).

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