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„Potsdam – ein Paradies für meine Kamera“

Pressemitteilung   •   Jun 04, 2018 15:38 CEST

Wie kein anderer Fotograf Potsdams steht der Name Max Baur für das historische Stadtbild. Foto: Lichtbild-Archiv Max Baur.

Eine Ausstellung mit Fotografien von Max Baur ist derzeit im Potsdam-Museum zu sehen.

Max Baur (1898 bis 1988) zählt zu den bekanntesten Potsdam-Fotografen. Er bezeichnete die Stadt als seine „große Liebe“. Baurs stimmungsvoll inszenierte Aufnahmen sind in zahlreichen Foto-Editionen und Bildbänden publiziert worden und prägen bis heute das Bild des historischen Potsdams weit über die Stadtgrenze hinaus. Die Schau läuft noch bis 26. August 2018.

Wie kein anderer Fotograf Potsdams steht der Name Max Baur für das historische Stadtbild. Baurs Fotografien, die allesamt in den 1930er und frühen 1940er Jahren entstanden sind, erinnern an das einstige Potsdam, das im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und durch nachfolgende städtebauliche Entwicklungen verändert worden ist.

Potsdam ist „ein Paradies für meine Kamera“, schwärmte der Fotograf, als er 1934 in die Havelstadt kam. Sein Blick galt besonders dem harmonischen Zusammenspiel aus Architektur und Natur, der Idylle und erhabenen Ästhetik der einstigen preußischen Residenzstadt.

Populär sind seine Ansichten der sogenannten Potsdamer Mitte mit Altem Markt und Schlossanlage sowie dem Park und Schloss Sanssouci. Gezielt arbeitete Baur mit Licht und Schatten und schuf so stimmungsvolle Bilder, die er in Bildbänden, Kalendern und Postkarten sowie in großformatigen Abzügen erfolgreich vertrieb und mit denen er das Bildgedächtnis der Stadt bis heute prägt.

Neben dem bekannten Bildmaterial präsentiert das Potsdam-Museum zusätzlich unveröffentlichte Aufnahmen, die ein unbekanntes – heute oftmals überbautes – historisches Bild der Landeshauptstadt zeigen. Zu Baurs umfangreichem Gesamtwerk zählt auch die Landschafts- und Sachfotografie, die ebenfalls vorgestellt wird.

Die Ausstellung stellt außerdem den Lebensweg des gebürtigen Bayern vor, der seine Laufbahn als gelernter Buchhändler und fotografischer Autodidakt begann und 1953 seine Wahlheimat als renommierter „Potsdam-Fotograf“ verließ; eine Biografie, die durch die Weltkriege und die politischen Regime des 20. Jahrhunderts geprägt wurde.

Tickets und Termine:
Die Schau „Potsdam – ein Paradies für meine Kamera“ im Potsdam-Museum ist noch bis zum 26. August 2018 zu sehen. Die Tickets kosten 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Weitere Informationen:
Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9
14467 Potsdam
Telefon 0331. 2896821
www.potsdam-museum.de

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